Donnerstag, 8. September 2016

Top3 Leseorte

Irgendwie komme ich aus der Sommerflaute nicht heraus. Dabei spuckt mir seit Wochen dieser Post durchs Gehirn. Nun gut, heute ist es soweit und ich erzähle euch von meinen liebsten Leseorten.

1. In meinem Bett
Wer kennt es nicht: Nach einem langen Tag will man oft nichts anderes, als es sich mit einem guten Buch gemütlich machen. Und wo geht das besser als an dem Ort, der schon per se Gemütlichkeit verspricht. Aber auch, wenn man am Wochenende eigentlich ausschlafen könnte, aber trotzdem um sieben wach wird, lässt sich die gewonnene Zeit mit einem Buch genießen. Und wenn ich nicht schlafen kann, hilft mir ein Buch, nicht verrückt zu werden. Deshalb liegt bei mir immer eins neben dem Kopfkissen. Oder darunter.

2. In der Bahn
Seit ich ausgezogen bin, verbringe ich viel Zeit in Zügen. Dieser Ort ist vielleicht nicht so kuschelig, empfiehlt sich aber aus praktischen Gründen trotzdem. Da ist natürlich die Straßenbahn, wenn es im Winter zu nass ist, um Fahrrad zu fahren. Gerade wenn man sonst nicht zum lesen kommt, lohnt es sich solche Gelegenheiten zu nutzen. Aber auch die Fahrt nach Hause dauert mit der Deutschen Bahn ihre Zeit. Da kann man sich die Langeweile gut mit einer spannenden Geschichte vertreiben. Man sollte bloß nicht seine Station verpassen.

3. Am Fluss
Klingt erstmal komisch, aber ich gehöre zu den Menschen, die im Sommer gerne draußen sind. Und in meiner Gegend ist zum Glück viel Sommer. Direkt hinter dem Haus fließt ein großer Fluss. Sich dort in die Wiese zu setzen, in eine Geschichte abzutauchen und ab und zu meinem Freund beim Planschen zuzusehen ist für mich Freiheit. Was gibt es schöneres, als sich die Sonne auf den Rücken scheinen zu lassen, während man von fernen Ländern liest?

Jetzt seid ihr gefragt! Was sind eure liebsten Leseorte? Wo habt ihr immer ein Buch dabei? Gibt es vielleicht auch Orte, an denen ihr gar nicht lesen könnt?

Mittwoch, 31. August 2016

{Rezension} So wie die Hoffnung lebt

Die letzten zwei Wochen war ich im Urlaub und hatte dort unvorhergesehener Weise kein Internet. Ich hoffe ihr habt mich nicht zu sehr vermisst. Gelesen habe ich natürlich trotzdem, und zwar "So wie die Hoffnung lebt" von Susanna Ernst.


Inhalt:
Woran hältst du fest, wenn du alles verlierst?
Als sich Katie und Jonah kennenlernen, geschieht ein kleines Wunder: Der sensible Junge dringt mit viel Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei zu dem Mädchen durch, das sich nach einer fürchterlichen Familienkatastrophe von allem zurückgezogen hat und verstummt ist. Katie beginnt wieder zu sprechen. Doch als aus ihrer Freundschaft viele Jahre später zarte Liebe keimt, schlägt das Schicksal erneut zu…

Meine Meinung:
Oft wusste ich nicht, ob ich weiter lesen sollte, weil es so spannend geschrieben war, oder ob ich eine Pause brauchte, weil mich die Geschichte emotional so mitgenommen hat. Letztendlich hat natürlich die Neugier gesiegt und das war gut so. Denn das Ende kommt überraschend und hinterlässt einen nachdenklichen Leser, der sich nicht sofort aus dieser fremden Welt, die doch hinter so mancher Ecke lauert, befreien kann. Dieses Buch geht tiefer als gewöhnliche Liebesromane.
Im ersten Teil erfahren wir, warum Jonah und Katie in einem Heim für traumatisierte, elternlose Kinder gelandet sind und wie sie sich langsam immer näher kommen. Der zweite Teil spielt fast zwanzig Jahre später, doch an ihren Gefühlen hat sich nichts geändert. Nur die Rahmenbedingungen sind wesentlich ungünstiger, denn Katie ist mit einem Gangsterboss verheiratet und Jonah hat als obdachloser Künstler kaum Chancen, sie zu befreien. Oder möchte sie gar nicht fort?
Die Autorin bringt die Figuren so nahe, dass man jeden kleinen Glücksmoment und jede Träne mit ihnen teilt, selbst die ungeschriebenen. Ihr Charakter, ihre Beweggründe und ihre Handlungen scheinen fast, als wären es die eigenen, so gut kann man sich in sie hineinversetzen. Vielleicht leidet man deshalb so sehr, als die beiden Verliebten getrennt werden. So viel Gefühl wie bei diesem Buch kam mir selten aus den Seiten entgegen.
Milow ist der beste Freund von Jonah und Katie und gibt der Geschichte nochmal eine eigene, humorvolle Note. Er liebt gutes Essen und ist zwar manchmal etwas grob, aber jederzeit für seine Freunde da. Schon bei der ersten Begegnung habe ich ihn ins Herz geschlossen und dort blieb er, während er die Handlung vorantrieb. Man kann sich kaum vorstellen, dass ohne ihn alles ein gutes Ende hätte nehmen können. Wenn man das Ende gut nennen kann.
Auch wenn ich selbst keine Erfahrung mit traumatischen Schicksalsschlägen gemacht habe, konnte ich mir dank der lebensnahen Schreibweise und den ausführlichen Schilderungen ein umfangreiches Bild von der Gefühlslage und den Nachwirkungen bei den betreffenden Personen machen. Auf gewisse Weise konnte ich ihre Verletzungen nachempfinden, auch wenn klar sein dürfte, dass man solchen Schmerz als Außenstehender nie wirklich begreifen kann. Doch man leidet mit, weil die Figuren so liebenswert sind, dass man ihnen gern jedes Leid nehmen würde. Mehrmals hat es mir das Herz zerrissen, wenn wieder jemandem etwas schreckliches zugefügt wurde, doch die guten Momente konnte es zumindest teilweise wieder heilen.
Die Autorin zeigt hier auf eindrucksvolle Weise, wie das Leben spielt. Es gibt gute Menschen und solche, die mehr auf sich selber achten. Es gibt Leid und Freude, Lachen und Weinen, aber beides gehört irgendwie dazu. Mit den richtigen Menschen an unserer Seite können wir alles schaffen. Und vielleicht auch den ein oder anderen dazu bringen, seinen Blick zu weiten.

Fazit:
Absolutes Must Read! Wer auf gefühlvolle, aber nicht kitschige Liebesromane mit Tiefgang steht, der findet hier ein neues Lieblingsbuch.

Donnerstag, 18. August 2016

{Zitat} Liebe ist wie ein Zuhause

Ich habe letztens eines der fantastischsten Bücher der Welt gelesen; "Ein Mann namens Ove" von Fredrik Backman. Es ist so wunderschön geschrieben, dass es einfach jeden berühren muss. Ein Zitat ist mir aber besonders aufgefallen, deshalb möchte ich es heute mit euch teilen.


Wer einmal einen Menschen bedingungslos geliebt hat, weiß genau, wovon Oves Frau hier spricht. Denn das ist es, was uns die Liebe schenkt: Ein Zuhause. Ein Ort, an dem man sich nicht verstellen muss, weil man so angenommen wird, wie man ist. Ein Mensch, den man ganz genau kennt. Das Gefühl, genau da zu sein, wo man hingehört.

Montag, 15. August 2016

{Blogtour} Gewinner

Schon ist die Blogtour zu "Chaostheorie der Liebe" wieder vorbei. Allerdings haben wir noch die Gewinner zu verkünden. Freuen dürfen sich folgende Kommentatoren:


1. Preis - 1 Kette 
- Tiffi2000

2. Preis - 4 x 1 Armband
- Sabine Kupfer
- Jennifer Siebentaler
- Karin
- Doreen Mösel

3. Preis - 2 x 1 E-Book
- Melek Ka
- Anni-chan lovesbooks

Bitte schickt eine E-Mail mit Eurer Anschrift oder Eurem Wunschformat mit dem Betreff: Carolin Kippels an info@cp-ideenwelt.de

Dienstag, 9. August 2016

{Blogtour} Ehrenamt

Nachdem ihr gestern bereits bei Nadja einen Einblick in das Buch bekommen habt, möchte ich euch heute das Thema Ehrenamt ein wenig näher bringen. Den ganzen Fahrplan und die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel findet ihr hier.


Unter einem Ehrenamt verstehen wir "ein altruistisches Handeln, bei dem eine Einzelperson oder eine Gruppe freiwillig und unentgeltlich Arbeit leistet." (Wikipedia)
Bestimmt haben viele von euch schon Erfahrungen mit ehrenamtlicher Arbeit, sei es spontan oder als regelmäßige Verpflichtung. In Deutschland sind etwa 23 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig.

Ich selbst betreue seit Jahren Gruppen und Freizeiten in verschiedenen katholischen Gemeinden. Dabei konnte ich nicht nur Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sammeln, sondern lernte auch, selbstständig thematische Einheiten, Spielerunden oder Gebete vorzubereiten und anzuleiten. Doch es sind nicht nur die praktischen Fähigkeiten, die man erwirbt, sondern auch die schönen Erinnerungen und die Freude der Kinder, die am Ende viel mehr wert sind als alles Geld, das man nicht bekommen hat.

Alina ist ebenfalls seit längerer Zeit ehrenamtlich tätig. Sie besucht Kinder im Krankenhaus, spielt und malt mit ihnen oder liest ihnen vor. Damit möchte sie einen Beitrag zur Arbeit der Ärzte und Krankenpfleger leisten. Selbst wenn man bisher keine eigenen Erfahrungen damit gemacht hat, wird im Lauf der Geschichte deutlich, wie wichtig diese Zeit für die Kinder ist. Oft können ihre Eltern sie nicht ständig besuchen und die Behandlungen sind auch nicht immer angenehm. Da tut es ihnen gut, wenn sich jemand mit ihnen beschäftigt.

Gabriel hat anfangs keine rechte Lust auf seine Sozialstunden im Krankenhaus, doch er merkt schnell, was Alina längst verstanden hat; für sein Engagement bekommt man immer etwas zurück. Besonders die schwerkranke Mia bereichert sein Leben. Sie schenkt ihm Glücksmomente, in denen er sich nicht verstellen muss. Er merkt auch, wie gut es tut, gebraucht zu werden und geht sichtbar in seiner Rolle auf.


Ehrenämter gibt es in fast allen Lebensbereichen. Wenn ihr noch die passende Aufgabe für euch sucht, fragt einfach in Sportvereinen, Krankenhäusern, Altenheimen, Kirchengemeinden oder anderen Einrichtungen, die euch geeignet erscheinen. Auch in den Flüchtlingseinrichtungen sind zusätzliche Helfer sicher gern gesehen.
Manchmal bekommt man eine Aufwandsentschädigung für seine Arbeit oder kann Aus- und Fortbildungen besuchen. Ihr habt auf jeden Fall keine Kosten zu tragen.


Um eine Chance auf unsere wundervollen Gewinne zu haben, beantwortet mir einfach diese Fragen:
Seid ihr ehrenamtlich tätig? Wenn ja, in welchem Bereich? Wenn nein, könnt ihr euch ein solches Engagement vorstellen?

1. Preis - 1 Kette 
2. Preis - 4 x 1 Armband
3. Preis - 2 x 1 E-Book