Montag, 22. Mai 2017

{Rezension} Guides








Alice Vater arbeitet bei der NASA. Als ein Raumschiff mitten in Minnesota abstürzt, muss er deswegen sofort hin. Alice geht von nun an auf ein nahegelegenes Elite-Internat. Dort lernt sie nicht nur neue Freunde kennen, sondern beobachtet auch, wer da eigentlich das Raumschiff verlässt. Sie sehen aus wie Menschen und nennen sich "Guides", doch schon bald wird deutlich, dass sie etwas zu verbergen haben. Was steckt tatsächlich hinter dem Absturz? Kommt da womöglich noch mehr auf die Menschheit zu?








Die Idee hinter dem Buch ist einfach großartig. Was passiert, wenn ein riesiges Raumschiff mitten in den USA abstürzt und dabei Tausende von Menschen tötet? Wie reagiert die Gesellschaft, die Politik und die Medien? Wer steigt da überhaupt aus? All diese Fragen werden aufgeworfen und behandelt. Natürlich handelt es sich hier um Science Fiction, doch die Erde ist die, die wir aus unserem täglichen Leben kennen. Die Menschen könnten unsere Nachbarn sein. Durch diese realistische Kulisse fiel es mir leicht, mich in die Situation hineinzuversetzen. Die Stimmung in der Bevölkerung nach dem Absturz des Raumschiffs ist sehr authentisch eingefangen. Der Autor spielt hier mit den gängigen Vorstellung rund um UFOs und Außerirdische, gleichzeitig wirkt nichts von dem Geschilderten übertrieben. In unserer oft so chaotischen Welt ist die Panik, die sich aufgrund des UFOs ausbreitet, nur zu gut verständlich.
Dank ihrer frechen und offenen Art habe ich mich sofort mit der Protagonistin verbunden gefühlt. Alice ist ein lebensfrohes, abenteuerlustiges und zutiefst loyales Mädchen. Als es darauf ankommt, wächst sie über sich hinaus und behält stets einen klaren Kopf. An ihrer Seite habe ich vom ersten Blick auf das Raumschiff an mitgefiebert und stets auf einen guten Ausgang der Geschichte gehofft.
Die Guides konnte ich mir sehr gut vorstellen mit all den Problemen, die plötzlich auf sie zukommen. Sie sind oft sehr zurückhaltend und es fällt bis zuletzt schwer, sie zu durchschauen. Doch Stück für Stück können Alice und ihre Freunde ihr Geheimnis aufdecken.
In diesem Buch wurden all meine Fragen plausibel beantwortet. Es war echt spannend, die Hintergründe zu erfahren, sowohl was die Geschichte der Guides angeht, als auch die Forschungen der NASA. Die Ureinwohner Nordamerikas bilden hier die Basis für die aktuellen Ereignisse. Alice ist über ihre Großmutter mit den Navajos verbunden. Nur so wird auch das Ende nachvollziehbar. Die für mich fremde Kultur wurde sensibel und anschaulich vermittelt.
Die Geschichte ist leicht, aber fesselnd geschrieben. Erst ab der Mitte des Buches gab es tatsächlich Action, aber schon vorher war ich in der Handlung gefangen und habe gebannt verfolgt, wie sich die Problematik mit den Außerirdischen entwickelt und was Alice im Internat erlebt.
Freundschaft ist in diesem Buch ein zentrales Thema. Das geht vom ersten Kennenlernen über vertrauliche Gespräche und gemeinsame Erlebnisse bis hin zum absoluten Füreinandereinstehen. Dabei kommt es nie darauf an, wer von der Beziehung profitiert, sondern immer nur auf den Wert des einzelnen Menschen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es in dem geschilderten Chaos eine unantastbare Konstante gebildet hat. Egal, was passiert ist, die Freunde konnten sich aufeinander verlassen.








Eine spannende Science-Fiction-Story mit ungewöhnlichen Hintergründen aus der Perspektive einer mutigen Jugendlichen. Sehr schön geschrieben.

Donnerstag, 18. Mai 2017

{Zitat} Von der Liebe zum Blog

Heute habe ich nach all den Rezensionen mal wieder ein Zitat für euch. Es ist aus dem Buch "Drei Wünsche hast du frei" von Jackson Pearce.


Als ich das aus meiner Sammlung ausgesucht habe, musste ich sofort ans Bloggen denken. Dabei kommt es in meinen Augen nämlich wesentlich darauf an, dass man mit dem Herzen dabei ist und seinen Blog gerne betreibt. Niemand liest gerne etwas, dass nur lieblos hingeklatscht wurde. Wenn man etwas wirklich mit Leidenschaft macht, dann ist es auch meistens gut. Vielleicht nicht perfekt, aber das muss es ja nicht immer sein.
Das Zitat lässt sich auch auf die viel diskutierte Professionalisierung anwenden. Soll ich mit meinem Blog Geld verdienen? Soll ich viel Aufwand ins Marketing stecken, um bekannter zu werden? All diese Fragen stellen sich einem Buchblogger früher oder später und auch ich hab mich schon damit beschäftigt. Hier kann wohl jeder nur seine eigene Entscheidung treffen. Was aber feststeht ist, dass es nichts bringt, sich dauernd um neue Leser zu bemühen, wenn einem dabei der Spaß an der Sache verloren geht. Dann haben nämlich auch die Zahlen keinen Wert mehr.
Letztlich geht es darum, dass wir die Dinge mit Leidenschaft tun. Das gilt nicht nur für Blogger, sondern für jedes Hobby und viele andere Bereiche unseres täglichen Lebens.

Freitag, 12. Mai 2017

{Rezension} Fisch liebt Vogel







 
Valerie hat schon mehr als einen Studiengang abgebrochen. Nun will die Salzburgerin auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten. Trotz anfänglichen Schwierigkeiten und harter Arbeit ist sie fest entschlossen, die Saison durchzuhalten. Ihr Chef Alex ist charmant und gutaussehend. Doch ist er auch zu haben? Und welchen Herausforderungen muss sich eine junge Liebe auf so einem Schiff stellen?







Als treue Traumschiff-Zuschauerin hat mich natürlich der Blick hinter die Kulissen auf einem Kreuzfahrtschiff fasziniert. Ich wurde auch nicht enttäuscht und bekam einen realistischen Eindruck von der harten Arbeit; meist 12 Stunden täglich, selten mal ein Tag frei und immer freundlich bleiben. Doch die Crew trägt sich auch gegenseitig, es wird miteinander gefeiert und Freundschaften entstehen.
Insgesamt ist das Buch nicht sehr spektakulär. Die ganze Geschichte verläuft eher ruhig und auch die großen und kleinen Dramen sind relativ nüchtern gehalten. Dafür ist die Liebesgeschicht wirklich süß, wenn auch streckenweise zu idyllisch.
Die Charaktere überzeugen auf ganzer Linie. Die meisten sind lieb und man muss sie einfach toll finden. Die bösen rufen Abneigung hervor und man hofft, jemand möge ihnen das Handwerk legen. Besonders Alex ist ein richtiger Traummann, in den man sich glatt verlieben könnte. Da werden Träume geweckt, die wahre Liebe versprechen.
Valerie ist eine starke selbstständige Frau. Sie lässt sich nicht unterkriegen und steht für das ein, was ihr wichtig ist. Obwohl sie manchmal ein bisschen verträumt und tollpatschig rüberkommt, lernt sie schnell und ist intelligent. Ein bisschen wäre man gerne wie sie, würde sich bewundern lassen und mit seinen Freunden das Leben feiern. Natürlich läuft nicht immer alles rund, da ist es auf dem Schiff wie im echten Leben. Aber auch damit lernt sie umzugehen. Im Laufe der Geschichte muss sich Valerie irgendwann fragen, was sie eigentlich möchte.
Der auktoriale Schreibstil ermöglicht Einblicke in die Gefühle und Handlungsmotive anderer Personen, obwohl die Perspektive stets auf Valerie fixiert ist. Das hat mir geholfen, manche Dinge besser zu verstehen. Die Einblicke sind so geschickt gewählt, dass sie die Figuren lebendig werden lassen, ohne wichtige Entwicklungen vorweg zu nehmen.
Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass die Autorin ihre Liebesgeschichte dann doch gern mehr zu New Adult machen wollte. Deshalb wurden noch ein paar Bettszenen eingefügt, die nicht zwangsläufig notwendig waren. Leider schreibt sie hier sehr unbeholfen, nicht so flüssig wie sonst. Da wäre weniger vielleicht mehr gewesen.
Zum Ende hin überschlägt sich die vorher eher getragene Handlung plötzlich. Was bisher noch ausführlich durch alle Gefühlslagen geschildert wurde, wird nun knapp zusammengefasst, als dürfte eine bestimmte Seitenzahl nicht überschritten werden. Fast schon hastig versucht die Autorin zu einem guten Schluss zu kommen, doch statt die Spannung zu steigern, bleiben einige Fragen unbeantwortet.








Liebenswerte Charaktere, tolle Kulisse, aber eine unspektakuläre Handlung. Als Urlaubslektüre gut geeignet. Wer Tiefgang sucht, ist hier eher falsch.

Dienstag, 9. Mai 2017

{Rezension} Das warme Licht des Morgens


Ist einer von euch blind oder kennt jemanden, der blind ist? Dann lest bitte dieses Buch und sagt mir, ob es tatsächlich so ist wie hier geschildert. Mir kam die Darstellung nämlich sehr realistisch vor, aber ich kann es nicht wirklich beurteilen.










Levi hat sein Leben ganz dem Schreiben gewidmet. Doch seit er ein Mädchen aus einem brennenden Haus gerettet hat, ist er blind. Ohne die ständigen Bilder vor Augen fehlt ihm die Inspiration für seine Geschichten. Auch der Alltag erscheint ihm nun nicht mehr zu bewältigen. Seine Tochter kümmert sich um ihn, aber ihr Abitur steht vor der Tür. Eines Morgens lernt er im Café Rea kennen, die dort als Kellnerin angefangen hat. Sie bietet ihm ihre Hilfe an und langsam beginnt Levi sich wieder zu öffnen. Schafft er einen Neuanfang oder wird Reas Geheimnis alles zerstören?







Die Geschichte verläuft sehr gleichmäßig. Levi ist in einer tristen Routine gefangen, weil er sich ohne sein Sehvermögen nichts neues zutraut. Er hat seinen Enthusiasmus verloren, was sich deutlich im Schreibstil widerspiegelt. Gleichzeitig bekommt man aber auch einen Eindruck seines schriftstellerischen Talents, da ein reicher Wortschatz und stets exakt passende Beschreibungen mich immer tiefer in seine Welt gelenkt haben. Ich konnte mich sehr gut in seine Hoffnungslosigkeit hineinversetzen und bin auch mit ihm langsam daraus aufgetaucht. Das Ende fügt sich wunderbar in die Stimmung des Buches ein. Es geht bergauf, aber bis zur Spitze ist es noch ein weiter Weg. Levi wehrt sich lange dagegen, sein Leben wieder in die Hand zu nehmen. Erst Rea kann ihn mit ihrer zupackenden Art langsam dazu bringen, sich zu bewegen. Es scheint, als würde sie ebenfalls von ihrer Aufgabe profitieren. Man erfährt nur wenig über sie, meistens weicht sie persönlichen Gesprächen aus. Doch das kann nicht ewig gut gehen. 
Das Buch war nicht spannend im herkömmlichen Sinne. Dennoch habe ich es gern zur Hand genommen, auch wenn ich jedes Mal ein bisschen gebraucht habe, wieder ganz in die Geschichte zu finden. Levi hat mich mit seiner störrischen und detailgenauen Art gefesselt. Rea hätte ich selbst gern als Freundin gehabt, vor allem in schweren Zeiten. Die Liebe zu den Figuren und der Wunsch, dass es ihnen wieder besser geht, haben mich weiterlesen lassen. Es ist wie wenn man sich um einen geliebten Menschen sorgt und ständig wissen will, wie es läuft und wie es ihm nun geht.
Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, in denen Levis Tochter von einer für sie bedeutsamen Erinnerung erzählt. Darin zeichnet sie ihren Vater als einen lebendigen Mann, dessen Kopf aber voller Geschichten ist, die ihn von der wirklichen Welt entfernen. Man spürt deutlich, dass sie ihn liebt und eine glückliche Kindheit hatte, auch wenn sich hauptsächlich ihre Mutter um sie gekümmert hat. Erst am Ende erschließt sich der Sinn dieser Kapitel, doch schon vorher tragen sie zu einem bunterem Bild von Levis Persönlichkeit bei.








Ein Roman, der eher auf Emotionen als auf Action setzt und damit eine tiefe Verbundenheit mit den Figuren schafft. Sehr authentische Charaktere.

Samstag, 6. Mai 2017

{Leseliste} Mai

Für diesen Monat war ich sehr optimistisch und habe mir viel vorgenommen. Es sind hauptsächlich Printbücher, weil ich mal meine Regale entschlacken will und ungelesene ja schlecht aussortieren kann.


Carrie Price - New York Diaries - Sarah
Franka Bloom - Anfang 40, Ende offen
Tara Sivec - Kiss me, Stupid! / Maybe, Baby! / Love me, Idiot!
Steve Mosby - Hölle auf Erden
Nika Lubitsch - Erpresst
Marcus Hünnebeck - Stumme Vergeltung
Stefanie Hasse - Book Elements 3
Robinson Wells - Guides
Kat Reid - Dark Wings

Habt ihr schon was davon gelesen? Welche Bücher habt ihr euch für den Mai vorgenommen?

Mittwoch, 3. Mai 2017

{Rezension} Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen








Seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes hat Lili kein Interesse an einer neuen Beziehung. Mit ihrem Job als Illustratorin sorgt sie allein für ihre zwei kleinen Mädchen. Für ein Buch über den Anbau von Gemüse soll sie nun ein Gärtnerseminar besuchen. Kurzerhand nimmt sie auch noch ihre Schwester mit, die sie in den letzten Jahren sehr unterstützt hat. Im Botanischen Garten treffen sie auf total unterschiedliche Menschen, die sich schon bald als echte Freunde erweisen. Und dann ist da auch noch der Leiter des Seminars, dessen zupackender und geduldiger Art Lili nur schwer widerstehen kann.







Insgesamt fand ich die Geschichte sehr realistisch und gefühlvoll geschrieben. Dank einer angenehm leichten Sprache ließ es sich gut lesen und ich war schnell in der Handlung drin. Zwischendurch musste ich immer wieder schmunzeln, so unterhaltsam war es.
Obwohl Lilis Mann Dan bereits seit vier Jahren tot ist, kommen im Lauf des Buches viele Emotionen wieder hoch und sie muss die Vergangenheit nochmal ganz neu verarbeiten. Dabei verändert sich auch ihr Blick auf Dan und ihre Kinder. Sie beginnt jetzt auch die Situation der anderen Beteiligten zu sehen und gemeinsam lernen sie, wie sie loslassen können ohne ihn zu verlieren. Dieser Prozess braucht natürlich viel Zeit, die er hier auch bekommen hat. Besonders der innere Kampf von Lili ist sehr treffend dargestellt. Sie kann sich lange nicht wirklich erlauben, Gefühle für einen anderen Mann zu entwickeln. Es gibt keinen Antagonisten, stattdessen steht sie sich selbst im Weg.
Alle Charaktere sind sympathische und authentische Menschen. Ich konnte mich durchweg gut in sie hineinversetzen, am besten natürlich in Lili, die uns die Geschichte erzählt. An manchen Tagen war ich einfach froh, in eine Welt abtauchen zu können, in der die Figuren einander nur Gutes wollen und bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei merkt man schnell, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, oft noch bevor die Dinge tatsächlich angesprochen werden. Doch es gibt so viele kleine Glücksmomente, die das Leben zum Leuchten bringen und mir auch immer wieder ein bisschen Glück geschenkt haben. Besonders die Kinder fand ich sehr realistisch dargestellt. Mit ihrer unbefangenen Art sind sie mir sofort ans Herz gewachsen.
Edward, der Seminarleiter, ist ein freundlicher und hilfsbereiter Kerl. Er steht im Gegensatz zu den typischen Bad Boys der Young Adult - Szene. Die Abwechslung fand ich angenehm, weil man sofort gemerkt hat, dass er Interesse an Lili hat, aber auch, dass er sich nie aufdrängen würde. Einen solchen Mann finde ich für eine dauerhafte Beziehung erstrebenswerter als einen oberflächlichen Macho, der zuerst nur meinen Körper mag.
Liebe und Partnerschaft wird hier nüchtern, aber wahnsinnig realitätsnah dargestellt. Wenn Lili auf ihre Beziehung zu Dan blickt, dann erkenne ich mich darin wieder. So habe ich mich den Charakteren gleich viel mehr verbunden gefühlt. Langjährige Liebe ist nicht mehr romantisch verklärt, wie in den Jugendbüchern, die nur einen verträumten Anfang zeichnen. Stattdessen ist da ein tiefes Gefühl von Heimat, dass alle Stürme übersteht. Nachdem Lili diese Erfahrung gemacht hat, kann sie auch abschätzen, wie es mit einem neuen Mann sein kann, und startet ganz anders als ein Teenager.
Letztendlich geht es aber nicht primär um die Liebesgeschichte, sondern darum, wie man es schafft, auch nach schlimmen Schicksalsschlägen weiterzumachen.
Im Gärtnerkurs gibt es ein lesbisches Paar und eines mit sehr hohem Altersunterschied. Beide werden jedoch als völlig selbstverständlich hingenommen, ebenso wie alle anderen Charaktere mit ihren je eigenen Besonderheiten. Alle Vorurteile, die man vielleicht auch als Leser hat, werden so für unnötig erklärt und beiseite geschoben. Allerdings gewinnt man am Ende den Eindruck, dass jeder für das perfekte Glück einen Partner braucht. Obwohl der Fokus auf Lili liegt, bekommt jeder noch eine Liebesgeschichte verpasst, auch wenn sie noch so gestellt wirkt. Ist das wirklich nötig? Ist ein Ende nur dann gut, wenn jeder zumindest die Aussicht auf eine lebenslange Beziehung hat?
Für Lili ist das Ende nicht abgeschlossen. Es wird zwar angedeutet, wo es hingehen soll, aber die letzten Schritte sind noch zu gehen. Das hat mir gut gefallen, weil es zum Gedanken des Aufbruchs und möglichen Neubeginns passt, der sich durch das ganze Buch zieht.
Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich Anleitungen zum Anbau verschiedener Pflanzen im eigenen Garten. Das fand ich persönlich etwas unpassend, weil es nicht direkt mit der Handlung zusammenhing. Natürlich soll es ums Gärtnern gehen, aber die in den Anleitungen beschriebenen Pflanzen und Arbeitsschritte haben in den umliegenden Kapiteln keine Rolle gespielt. Und der Fokus lag ja auch mehr auf der persönlichen Entwicklung der Figuren als auf dem Gemüseanbau als solchem.








Ein humorvoller und sympathischer Roman, der zeigt, dass nach jeder Nacht ein Morgen kommt, wenn man die Kraft findet, die Jalousie hochzuziehen.